Die Entstehungsgeschichte des Unternehmens
Die Sony Corporation ist momentan der zweitgrößte japanische Elektronikkonzern mit Sitz in Minato, Tokio. Das Kerngeschäft ist dabei die Unterhaltungselektronik. Gegründet wurde das Unternehmen am 7. Mai 1946 von Masaru Ibuka und Akio Morita. Zu Beginn fertigte das Unternehmen unter anderem selbst entwickelte Reiskocher, welche allerdings nicht sehr funktionssicher waren.
Der Schwerpunkt wurde darauf hin auf die Entwicklung sowie Herstellung von Produkten in der Unterhaltungselektronik verlagert. Der Durchbruch gelang Sony schließlich mit dem Kauf einer Lizenz zur Herstellung von Transistoren von den amerikanischen Bell Laboratories. Kurz darauf brachte das Unternehmen das erste Transistorenradio auf den Markt. Schon seit Jahrzehnten war die Miniaturisierung der Geräte der Schwerpunkt des Konzerns.
Alleine in den 1990er Jahren brachte das Unternehmen jährlich rund 500 neue Produkte auf den Markt. Mit insgesamt 180.500 Angestellten erwirtschaftete Sony im Jahr 2008 einen Umsatz von rund 53 Milliarden Euro.
Das Erfolgsgeheimnis von Sony
Als erstes Unternehmen entwickelte Sony in den 1950er Jahren ein Radio mit Transistor, den sogenannten Sony TR-55. Für Aufsehen sorgte auch der Walkman, den Sony selbstständig entwickelte und ab dem Jahr 1979 vermarktete. In den 1990er Jahren folgte dann mit dem MiniDisc der digitale Nachfolger der Musikkassette. Dieser MiniDisc fand besonders im asiatischen Raum große Verbreitung, wohingegen er sich hierzulande wegen der hohen Lizenzgebühren nicht wirklich durchsetzte.
Daneben ist die Playstation ein überaus erfolgreiches Produkt, die im Jahr 1994 in Japan auf den Markt kam. Immer wieder versucht Sony eigene Standards zu etablieren, um seine eigene Marktposition weiter auszubauen. Bereits seit einigen Jahren betreibt Sony auch einen Online-Shop, wo die Kunden alle Produkte des Konzerns käuflich erwerben können.